ManuSafeNextGen
Skalenübergreifende modellgestützte Fertigung sicherheitskritischer Triebwerkskomponenten
Das Projekt ManuSafeNextGen beschäftigt sich mit der Herstellung von Bauteilen für die nächste Generation besonders effizienter Flugtriebwerke. Diese Bauteile sind sicherheitskritisch – ihre Qualität und Zuverlässigkeit sind daher von höchster Bedeutung. Ziel ist es, Fertigungsprozesse wie das Zerspanen (Drehen, Räumen, Schleifen) mithilfe von Modellen und digitalen Methoden besser zu verstehen, zu überwachen und gezielt zu regeln. Dabei geht es vor allem um die Eigenschaften der Randzone – also der oberflächennahen Schicht des Materials, die entscheidend für die Haltbarkeit des Bauteils ist.
Nach erfolgreichem Projektabschluss können bereits in der Prozessplanung Vorhersagen über die Eigenschaften der Bauteile getroffen werden.
Während der Fertigung wird es möglich sein, die Qualität digital zu überwachen und bei Bedarf in Echtzeit gegenzusteuern. Damit lassen sich Gewichtseinsparungen identifizieren, die Bauteile effizienter auslegen und langwierige sowie zerstörende Tests an fertigen Komponenten vermeiden. Auf diese Weise trägt ManuSafeNextGen wesentlich dazu bei, die Entwicklung sicherer, leichterer und effizienterer Flugtriebwerke zu beschleunigen.
Konsortium: MTU Aero Engines AG, Fraunhofer IPT, Access e.V., RWTH Aachen (Manufacturing Technology Institute MIT, Institut für Bildsame Formgebung IBF, Lehrstuhl für Mathematics for Uncertainty Quantification UQ)
Im Projekt entstehen Prognosemodelle, digitale Zwillinge, automatisierte Prüfmethoden und Uncertainty-Quantification zur präzisen Prozesssteuerung, standardisierten Qualitätsprüfung und systematischen Bewertung von Unsicherheiten.









